2020 06 15 Baumschutz
Tönisvorst 15.6.2020

Nach zwei aufeinanderfolgenden extrem trockenen Sommern stehen die Tönisvorster Bäume auch in diesem Jahr nach dem sonnigsten Frühjahr der Wetteraufzeichnungen vor einer erneuten Trockenphase. Der Deutsche Wetterdienst vermeldete im vergangenen Jahr bundesweit Rekordmessungen von mehr als 40 Grad Celsius – Tönisvorst rangierte mit 41,2 Grad mit an der Spitze. Bei rund 5200 städtischen Bäumen kommt daher auf die Mitarbeiter des Bauhofes eine Mammutaufgabe zu.

Ein Blick in viele Gärten zeigt: Als eine Maßnahme um Bäume vor Austrocknung zu schützen gelten sogenannte Bewässerungssäcke. Sie werden gerade bei Jungbäumen und Bäumen mit großen versiegelten Flächen vermehrt eingesetzt.

Ein Ansatz, den auch die CDU Tönisvorst als Initiative unterstützen möchte. Sie spendete 20 Bewässerungssäcke an die Stadt Tönisvorst zum Schutz der besonders gefährdeten Bäume in der St. Töniser und Vorster Innenstadt.

„Ziel der CDU ist es, sinnvolle Ideen zu entwickeln, mit denen die Klimasituation in Tönisvorst wirksam und langfristig verbessert werden kann. Wir wollen als gutes Beispiel voran gehen und mit Informationen sowie praktikablere Ideen, anstelle von Verboten, zu einem klimafreundlicheren und nachhaltigerem Handeln motivieren“, so Parteivorsitzender Dirk Louy. Auch die beiden Direktkandidaten der CDU Tönisvorst für die St. Töniser und Vorster Innenstadt, Michael Landskron und Reinhard Maly freuen sich: „Unsere Bäume in der Innenstadt sind besonders gefährdet. Die Baumsäcke bieten mehrere Vorteile: Zum einen bekommt jeder Baum die richtige Menge an Wasser und zum anderen wird das Wasser über 5-8 Stunden hinweg langsam und zielgerichtet an den Boden abgegeben. Wir wollen solche freiwilligen Initiativen in Tönisvorst fördern“. Neben dem Bauhof der sich primär um die Bewässerung der „öffentlichen“ Bäume kümmert, dürfen alle Bürgerinnen und Bürger aktiv werden und gerne unsere Bäume mit einer „Wasserspende“ helfen.

Hintergrund: 2018 verzeichnete die Tönisvorster Messstelle Niederschlagsmengen von 35,3 Millimeter im Juni, 6,5 Millimeter im Juli und 46,1 Millimeter im August. 2019 waren es 61,1 Millimeter im Juni, 19,4 Millimeter im Juli sowie etwa 50 Millimeter im August.

Vergleich: In den Jahren zuvor wurden im Sommer Monatssummen von mehr als 100 Millimeter erreicht. Auch die wenigen zurückliegenden Regentage helfen nicht wirklich um die Bodenfeuchte zu verbessern.

Bild von links nach rechts:
CDU Parteivorsitzender Dr. Louy, Michael Landskron, Bürgermeister Thomas Goßen, Reinhard Maly (Foto: CDU Tönisvorst)

Huelser Strasse LKW
Verkehrsregeln durchsetzen und Verkehrssicherheit für Anwohner erhöhen

Tönisvorst 10.6.2020

Zwei Anträge zu einem der wichtigsten Themen in der Apfelstadt – der Verkehrssicherheit - hat die Tönisvorster CDU-Fraktion für die nächste Sitzung des Bau-, Energie-, Verkehrs- und Umweltausschusses (BEVU) auf den Weg gebracht. Im Detail:

Obwohl das Lkw-Fahrverbot auf der Hülser Straße und auch das „Tempo 30“ seit einigen Jahren gelten, halten sich offenbar bis dato nicht alle motorisierten Verkehrsteilnehmer daran. „Verkehrsregeln, die nicht durchgesetzt werden können, haben ihr Ziel verfehlt. Wir erwarten, dass sie von den zuständigen Stellen und staatlichen Behörden ebenso konsequent kontrolliert und so durchgesetzt werden“, fordert der verkehrspolitische Sprecher der Tönisvorster CDU-Fraktion Christian Rütten. „Das Lkw-Fahrverbot ist nicht aus einer Laune entstanden, sondern soll Realität werden, weil es die Verkehrssicherheit und den Schutz von Kindern, Anwohnern und anderen Verkehrsteilnehmern erheblich verbessert“, analysiert Rütten. In ihrem Antrag schreiben die Christdemokraten, dass zahlreiche Anregungen und Hinweise von Anwohnern der Hülser Straße zur regelmäßigen Missachtung des LKWFahrverbotes und des vorgeschriebenen Tempo 30 in ihrer Straße eingegangen sind. Dazu passen auch eigene Beobachtungen. Die Verwaltung soll vom Ausschuss beauftragt werden, die entsprechende Beschilderung zu verbessern und Kontakt zur Kreispolizeibehörde mit dem Ziel aufzunehmen, für mehr Kontrollen zu sorgen.

In einem zweiten Antrag setzt sich die CDU für die Anschaffung von flexibel einsetzbaren baulichen Elementen zur Geschwindigkeitsbegrenzung, wie zum Beispiel „Kölner Tellern“, Fahrbahnschwellen oder „Berliner Kissen“ durch die Verwaltung ein. „Wir wollen daraus ein Modellprojekt machen“, erläutert CDU-Ratsmitglied Alexander Decher die Zielrichtung des Antrages. Die vorgeschlagenen verkehrsberuhigenden Einrichtungen erlauben bei Bedarf auch einen unkomplizierten Rückbau. „Wir wollen diese baulichen Elemente in Absprache mit Nachbarschaftsgemeinschaften einsetzen, um Gefahrenstellen zu entschärfen und Raserstrecken zu entschleunigen“, erklärt Decher. Beide CDU-Anträge werden in der BEVUSitzung am 17. Juni beraten.

Kita Villa Gaensebluemchen
Tönisvorst rundet das Programm für Familien ab

Tönisvorst 5.6.2020

Freude in der CDU über den Bericht zur weiteren Kindergartenbedarfsplanung in der Apfelstadt und den von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Familienbonus in Höhe von 300 Euro. „Das sind beides gute Nachrichten für Familien, die in den letzten Monaten viel geschultert haben“, freut sich die familienpolitische Sprecherin Anja Lambertz-Müller nach der Sitzung des städtischen Ausschusses für Jugend, Senioren, Soziales und Sport (JuSeSoSpo).

Die Kita-Landschaft in Tönisvorst wird weiter ausgebaut, um den wachsenden Bedarf an Plätzen im U3- und Ü3-Bereich zu decken. „Wir müssen uns strecken, um alles hinzukriegen, aber wir sind guter Dinge“, zeigt sich Anja Lambertz-Müller optimistisch. Was passiert konkret in der Kita-Landschaft der Apfelstadt? Die Kita „Drei-Käse-Hoch“ an der Brucknerstraße wird um eine Gruppe erweitert. Der AWO-Kindergarten „Kunterbunt“ erfährt eine energetische Sanierung und den Ausbau um eine weitere Gruppe. Zwei zusätzliche Gruppen werden in der katholischen Kita St. Antonius geschaffen; ebenso in der Kita St. Godehard. Die DRK-Kita Hoppetosse wird um eine Gruppe erweitert. Überall werden bauliche Anbauten vorgenommen, um den Platzbedarf zu befriedigen. Die Kita St. Godehard wird komplett neu gebaut. Hier konnte Bürgermeister Goßen durch persönliche Gespräche mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst planerische Bedenken des Landesbetriebs Straßen.NRW ausräumen. „Die Kita-Landschaft in Toenisvorst wird bedarfs-gerecht, pragmatisch und zukunftsfähig ausgebaut“, erläutert der Vorsitzende des JuSeSoSpo Helmut Drüggen (CDU).

Eine Wald-/Naturkita rundet das erweiterte Angebot ab. „Mit dem Standort sind wir nicht rundherum zufrieden, aber immer noch besser als keine Wald- und Naturkita“, sagt CDU-Frau Lambertz-Müller. Schlussendlich wurde in einem längeren Verfahren, ein Standort innerhalb der Ausgleichsfläche am Wasserturm, im rückwärtigen Teil, Richtung Schulzentrum Corneliusfeld und Vereinsheim der Turnerschaft St. Tönis, gefunden. Dieser Standort ermöglicht die Nutzung von vorhandener Infrastruktur (Spielflächen) und gleichzeitig die naturnahe Arbeit mit den Kindern.

„Es hat sich gezeigt, dass diese naturnahen Angebote sehr angenommen werden, von Eltern und Kindern gleichermaßen.“ so Anja Müller-Lambertz. Tönisvorst bleibe eine kinder- und familienfreundliche Stadt mit dem besten Kita-Angebot im gesamten Kreis.

Vorst Rathaus
CDU stellt fest „Der Wahlkampf hat begonnen“

Tönisvorst 25.5.2020

In der ersten Sitzung des Hauptausschusses, nach der Corona bedingten Sitzungspause, wurde für die CDU Fraktion sehr schnell deutlich, eine sachorientierte und verlässliche Zusammenarbeit mit der SPD ist nicht mehr möglich, denn sie ist bereits im Wahlkampf.

„Ich bin enttäuscht.“, sagt Andreas Hamacher, CDU-Fraktionsvorsitzender, nach der Sitzung noch merklich aufgewühlt. „Das mit dem sensiblen Thema, Vorster Rathaus, von der SPD in dieser Form Wahlkampf betrieben wird.“

Doch der Reihe nach, was war passiert. In der Sitzung ging es um einen Bürgerantrag zur „Erhaltung des Vorster Rathauses in städtischer Hand“. Dazu muss man wissen bereits letztes Jahr hat ein renommiertes Gutachterbüro zur Realisierung des Verwaltungsneubaus und der dafür notwendigen Finanzierung, den Verkauf der bisher von der Verwaltung genutzten, städtischen Liegenschaften empfohlen. Darunter auch das Vorster Rathaus.

„Wir in der CDU-Fraktion haben über den Verkauf sehr intensiv diskutiert und uns ist die Entscheidung mehr als schwer gefallen.“, erläutert Christian Rütten „Am Ende waren wir uns fraktionsübergreifend einig, dem Rat der Experten zu folgen.“

Beschlossen wurde der Verkauf, im Rahmen des Verwaltungsneubaus, im öffentlichen Teil der Ratssitzung am 19. Dezember. Dies mit den Stimmen der SPD und Herrn Leuchtenberg, der das Thema damals als alte SPD Forderung noch vorantrieb. Umso überraschender war jetzt Leuchtenbergs vermeintlicher Schwenk im Hauptausschuss, der allerdings, bei genauerer Betrachtung, nicht mehr als Wahlkampfgetöse war.

„Die angesprochenen Nutzungsmöglichkeiten sowie die Berücksichtigung des Denkmalschutzes sind selbstverständliche Teile des Bebauungsplanverfahrens.“, erläuterte Bürgermeister Thomas Gossen daraufhin. „Es können alle Ideen, Vorschläge und Anregungen eingebracht und diskutiert werden. Das ist gelebte Demokratie. Um den Denkmalschutz kümmert sich eigens eine Behörde. Dieses Vorgehen bedarf keiner Erwähnung, es ist gesetzlich so geregelt. Und schlussendlich kann der Stadtrat dann die zukünftige Nutzung, durch die Ausgestaltung des Kaufvertrages, steuern.“, so Bürgermeister Gossen abschließend.

Fazit, anstatt zu versuchen mit populistischem Vorgehen und leeren Forderungen Stimmenfang zu betreiben, sollte man auch im Wahlkampf sachorientiert bleiben.

Videokamera cduplus
Hamacher: „Vandalismus ist absolut inakzeptabel.“

Tönisvorst 31.3.2020

Sachbeschädigungen an städtischen Gebäuden will die CDU-Fraktion nicht mehr unkommentiert hinnehmen. „Wir wollen, dass endlich effektive Maßnahmen und Handlungen eingeleitet werden, um der Zerstörungswut ein Ende zu bereiten und die Immobilien und Werte aller zu schützen“, bringt es CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Hamacher knackig auf den Punkt. Nach der Verwüstung der Rosentalhalle Ende letzten Jahres mit erheblichem Sachschaden, brachten die Berichte über die Einbrüche ins JFZ, der Sporthalle am Corneliusfeld sowie am Schulzentrum, bei den Christdemokraten das Fass zum überlaufen.

Trotz Corona-Virus-Pandemie schaltete sich die CDU per Videokonferenz zusammen und entschied sich zum Handeln. Die Christdemokraten fordern in einem Antrag von der Stadtverwaltung die Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes für alle städtischen Gebäude. „Wir wollen das Vermögen der Bürgerinnen und Bürger besser schützen und die Funktionsfähigkeit der Gebäude besser sichern“, erläutert Hamacher. Was nütze den Sportvereinen eine Halle, die nicht nutzbar sei, weil sie durch Randalierer verwüstet wurde? „Dabei gibt es aus unserer Sicht keine Denkverbote. Allerdings sind natürlich Wirtschaftlichkeit, Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit zu berücksichtigen. Ziel unseres Antrages ist es, die Zerstörungen zu beenden und Randalierer zukünftig abzuschrecken“, unterstreicht CDU-Vizefraktionsvorsitzender Alexander Decher.

In dem Antrag regen die heimischen CDUler an, auch Videoüberwachungen zu prüfen. „Die münsterländische Gemeinde Westerkappeln versteht bei Vandalismus auch seit einiger Zeit keinen Spaß mehr und lässt jetzt ihre Schulgebäude unter anderem mit einer Videoüberwachung sichern“, berichtet Decher. Zudem müssten einbruchhemmende Schließund Einbruchmeldeanlagen, moderne Bewegungsmelder, intelligente Lichtkonzepte und zeitgemäßer Einsatz von Sicherheitsdiensten geprüft werden. „Letztlich muss es sicher ein Mix aus verschiedenen Maßnahmen sein, um den Schutz und die Sicherheit zu erhöhen“, so Hamacher. Die CDU hoffe auf eine zeitnahe Beauftragung der Verwaltung, ein Sicherheitskonzept zu erarbeiten.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31