H2Oh! erhält knapp eine Million Bundesförderung

Tönisvorst 12.4.2019

Das Tönisvorster Freizeitbad H2Oh! erhält fast eine Million Euro Förderung vom Bund. „Das ist ein Durchbruch bei der Sanierung und Sicherung unserer Freizeiteinrichtung“, freute sich CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Hamacher, als er von der Bundesförderung für Tönisvorst erfuhr, und bedankte sich umgehend beim heimischen CDUBundestagsabgeordneten Uwe Schummer für seinen Einsatz in Berlin. „Uwe Schummer gebührt großer Dank“, sagte Hamacher. Auch die Beharrlichkeit der örtlichen CDU bei der Suche nach Fördertöpfen und Förderkulissen habe sich damit ausgezahlt.

Was war passiert? Das Tönisvorster Freizeitbad H2Oh! in Trägerschaft der NEW hat seit langem einen hohen Investitions- und Sanierungsbedarf. Alleine war dieser weder durch die Stadt noch zusammen mit der NEW zu stemmen. Da kam das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ gerade passend. Das Programm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" ist Teil des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung und zielt auf die Behebung des Investitionsstaus bei der sozialen Infrastruktur. Gefördert werden investive Projekte mit besonders sozialer und integrativer Wirkung. Die heimische CDU-Fraktion hatte sich stets für den Bade- und Saunaspaß an der Schelthofer Straße eingesetzt. Das Bad erfüllt dabei neben den Funktionen eines Freizeitbades auch die für den Schwimmsport und in besonderer Weise für das Schulschwimmen. „Das Bad hat eine enorme Bedeutung für den Schul-, Sport- und Freizeitsektor in unserer Stadt“, hebt Hamacher die Bedeutung des H2Oh! hervor. Darum sei die Freude über die vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossenen 911.250 Euro auch so groß. Das H2Oh! stehe nun auch in Zukunft für Badespaß, Erholung und Wohlfühlen pur.

Genehmigungsbescheid des Kreises Viersen - Einsicht und eventueller Widerspruch

 

Einsicht

Der Bescheid des Kreises Viersen gemäß § 21a Abs. 1 der 9. BImSchV über die erteilte immissionsschutzrechtliche Genehmigung vom 31.01.2019 für die Errichtung von zwei Windenergieanlagen Tönisvorst kann auf folgende Weise eingesehen werden:

a) in der kompletten Form elektronisch unter dem Link des Kreises Viersen,

b) in der Kurzform elektronisch unter dem Link des Kreises Viersen.

c) Eine Ausfertigung des Genehmigungsbescheides liegt vom 22.03.2019 bis einschließlich 04.04.2019 an drei Stellen aus:

  1. im Kreishaus am Rathausmarkt in Viersen,
  2. in der Stadtverwaltung Viersen,
  3. in Vorst an der St. Töniser Straße 8 - Zimmer 1 und 2, montags bis donnerstags von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr.

 

Widerspruch

Gemäß der Rechtsbehelfsbelehrung des Kreises Viersen kann Widerspruch erhoben werden: Innerhalb eines Monats nach Ablauf der Auslegungsfrist. Der Widerspruch kann nur schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Landrat des Kreises Viersen eingelegt werden - also nicht bei der Stadt Tönisvorst, die auch keine Widersprüche zur Weiterleitung annehmen wird. Die Anschrift lautet demnach: Kreis Viersen - Der Landrat -, Rathausmarkt 3, 41747 Viersen.

Der Widerspruch kann auch - so steht es in der Rechtsbehelfsbelehrung des Kreises Viersen - durch Übermittlung eines elektronischen Dokuments mit qualifizierter elektronischer Signatur an die elektronische Poststelle des Kreises Viersen erhoben werden. Die E-Mail-Adresse lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Des Weiteren kann der Widerspruch auch durch DE-Mail in der Sendevariante mit bestätigter sicherer Anmeldung nach dem De-Mail-Gesetz erhoben werden. Die DE-Mail-Adresse lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bei der Verwendung der elektronischen Form sind besondere technische Rahmenbedingungen zu beachten, die man unter www.kreis-viersen.de im Impressum finden kann.

 

Diese Ausführungen von Frau Dr. Ina Bartmann wurden der Internetpräsentation der Stadt Tönisvorst entnommen.

2019 04 06 Saubere Apfelstadt
CDU, Hegeringe und NABU führen Aktion „Tag der sauberen Apfelstadt“ durch

Tönisvorst 15.3.2019

Der Frühling hat in den letzten Tagen schon mit Temperaturen mit bis zu 20° Grad auf sich aufmerksam gemacht. Alle Jahre wieder im Frühling findet die Aktion „Tag der sauberen Apfelstadt“ von den Hegeringen St. Tönis und Vorst, dem Naturschutzbund Krefeld/Viersen und der Tönisvorster CDU-Fraktion statt. „Bevor es richtig grün wird, lässt sich der Müll am einfachsten erkennen und einsammeln“, sagt CDU-Vize- Fraktionsvorsitzender Alexander Decher.

Zur Historie: Der Frühjahrsputz ist keine Erfindung der schwäbischen Superhausfrau, sondern wurde offenbar schon im alten Rom durchgeführt. Der Monatsname Februar stammt vom lateinischen Wort „februare“, was nichts anderes als „reinigen“ heißt. Inzwischen ist der Frühjahrsputz in weiten Teilen der Welt ein Begriff, wie etwa in den USA und Israel.

In Tönisvorst wird der Frühjahrsputz seit Jahren von der CDU-Fraktion organisiert und gemeinsam mit engagierten Partnern durchgeführt, um die Landschaft von Müll und Unrat zu befreien. Von alten Autoreifen über Kaugummipapier bis zu alten Möbeln und ausgemusterten Kühlschränken fanden die fleißigen Helfer in den letzten Jahren nahezu alles. „Es geht um ein sauberes Erscheinungsbild von Tönisvorst. Wir wollen unsere Heimat herausputzen“, so Alexander Decher zum Ziel der bürgerschaftlichen Aktion, die gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt werden soll. Die Veranstalter bitten auch in diesem Jahr um zahlreiche helfende Hände bei ihrer Aktion. „Große Beteiligung bedeutet mehr Spaß, sowie eine bessere und schnellere Reinigung des Stadtgebietes“, ergänzt Reimer Martens, der Ortsgruppenleiter des NABU in Tönisvorst.

In diesem Jahr startet der Frühjahrsputz „Tag der sauberen Apfelstadt“ am Samstag, 6. April 2019 um 9 Uhr. Treffpunkt ist der Bauhof am Tempelsweg. Die Helfer sollten festes Schuhwerk tragen und Arbeitshandschuhe mitbringen. Die Aufräumaktion soll gegen Mittag ihren Abschluss finden. Alle Helfer können sich dann mit einer Suppe und Getränken stärken. Um die Planungen für die Organisatoren zu vereinfachen, wird um eine Anmeldung bis zum 31. März gebeten, aber auch spontan und kurzfristig ist jeder herzlich willkommen.

Alexander Decher nimmt Anmeldungen gerne per E-Mail an saubere-landschaft@cdufraktion. tv entgegen. „Wir hoffen auf richtig gutes Frühlingswetter und viele Bürger, die mithelfen wollen, dass Tönisvorst noch gepflegter aussieht“, freut sich Alexander Decher schon auf den Frühjahrsputz in Tönisvorst.

OGS Eulennest
Stufung erweitern – Doppelverdiener entlasten

Tönisvorst 23.02.2019

In der jüngsten Ausschusssitzung des Schul- und Kulturausschusses waren die Elternbeiträge zur Offenen Ganztagsschule (OGS) ein Thema. Die SPD hatte eine Verringerung der Beiträge pauschal um 20 Prozent vorgeschlagen. Dies lehnen die Christdemokraten ab und haben gute Gründe dafür. Die CDU präsentierte am Mittwoch deshalb eine eigene Konzeption, die die bisherige Beitragsstruktur fair verändern will.

Konkret: „Die bisherigen Beitragsstufen sind in die Jahre gekommen, unfair und gehören überarbeitet“, so CDU-Schulexperte Thomas Kroschwald. Tatsächlich gibt es bisher sechs Beitragsstufen. Ab 78.000 Euro Jahresbruttoeinkommen wird der Höchstbetrag von 150 Euro für die Betreuung des Nachwuchses fällig. Doppelverdiener, bei denen beide Erziehungsberechtigten arbeiten, erreichten diese Höchstgrenze recht schnell, sie würden so zu Spitzenverdienern gemacht. „Gerade diese Doppelverdiener sind aber doch auf die Kinderbetreuung angewiesen!“, mahnt Thomas Kroschwald an. Daneben müssten auch die unteren und mittleren Einkommen entlastet werden. Die sozialpolitische Gießkanne der SPD helfe daher nicht weiter, darüber war sich die Mehrheit im Ausschuss einig. „Soziale Teilhabe, Chancengerechtigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern wir dann am besten, wenn von möglichst vielen Kindern das Qualitätsangebot der OGS wahrgenommen wird“, ist sich Thomas Kroschwald sicher.

Wie sieht das CDU-Konzept zu den OGS-Beiträgen konkret aus? Die CDU möchte statt bisher sechs Beitragsstufen acht Beitragsstufen einziehen, um erst später mit über 91.000 Euro Jahresbruttoeinkommen zum neuen maximalen Satz von 191 Euro zu gelangen. Der Beitragssatz für die Stufen bis 39.000 Euro (48 € / -12 €), bis 52.000 Euro (76 € / - 24 €), bis 65.000 Euro (104 € / - 16 €) und bis 78.000 Euro (133 € / - 17 €) verringert sich zum Teil markant. „Wir entlasten die Mitte unserer Stadtgesellschaft, wo jeder Euro weniger Monatsbelastung wichtig ist“, ist Thomas Kroschwald vom erarbeiteten OGS-Beitragskonzept überzeugt. Außerdem sollen Geschwisterkinder, die gleichzeitig die OGS besuchen beitragsfrei gestellt werden.

Ganz ehrlich räumt die CDU ein: Für Einzelne (bis 91.000 € und darüber Jahresbruttoeinkommen) wird es leicht teurer. „Dieser kleine Schnaps ist vertretbar, weil wir dadurch eine gerechtere Verteilung der Beiträge erreichen“, ist CDU-Mann Kroschwald optimistisch. Die Mehrzahl der OGS-Nutzer werde entlastet und die sozialpolitischen Ziele von Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Zusammenhalt könnten besser erreicht werden. „Unser erarbeitetes Konzept wäre ein großer Fortschritt auf dem Weg zu einer familien- und kinderfreundlichen Stadt“, unterstreicht die Ausschussvorsitzende Angelika Hamacher (CDU).

Grundschule Huelserstrasse 2

Tönisvorst 19.2.2019

Die Tönisvorster CDU hat für die nächste Sitzung des Bau-, Energie- Verkehrsund Umweltausschusses (BEVU), drei Anfragen an die Verwaltung auf den Weg gebracht. „Wir wollen von der Verwaltung Auskünfte bekommen, um dann gegebenenfalls Verbesserungen für die Bürgerschaft erreichen zu können“, sagt Fraktionsvorsitzender und Sprecher im Ausschuss Christian Rütten. Dabei stehen die Themen Parken und Straßenbeleuchtung im Mittelpunkt.

Aber der Reihe nach: In einer ersten Anfrage will die CDU von der Verwaltung erfahren, warum die Straßenbeleuchtung in St. Tönis und Vorst unterschiedlich an- und ausgeschaltet wird, wo die Standorte für die Sensoren sind und in welchen Abständen diese gewartet und gereinigt werden. CDU-Ratsherr Maik Giesen wurde verstärkt in den letzten Wochen hierzu aus der Bürgerschaft angesprochen und brachte diese Anregung in die Fraktion ein.

Ob zusätzliche Parkmöglichkeiten an der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Hülser Straße eingerichtet werden können, ist Thema der zweiten CDU-Anfrage. Gerade zu diesem Thema gibt es eine Historie. Der Wunsch aus der Bürgerschaft und Lehrerschaft, weitere Parkmöglichkeiten zu schaffen, ist der Politik seit längerer Zeit bekannt. Bisher konnte keine Lösung gefunden werden. „Der erste Vorschlag scheiterte aus verschiedenen Gründen, unter anderem der Freihaltung eines Rettungsweges“, erläutert Christian Rütten. Die CDU will nun von der Verwaltung erfahren, ob Stellplätze auf einem Grundstück „hinter der GGS“ baurechtlich möglich sind. Gemeint ist das Rasendreieck zwischen GGS Hülser Straße und dem bestehenden DRK-Heim. „Der Zugang zur Schule wäre dann durch das bestehende Tor möglich“, so Christian Rütten. Die CDU möchte mit zusätzlichem Parkraum für eine Entspannung und Entzerrung der Situation sorgen.

In der dritten Anfrage geht es den heimischen Christdemokraten ebenfalls um das Parken. Die CDU möchte von der Verwaltung beantwortet haben, ob es sinnvoll wäre, am Marienheim eine Parkscheibenregelung einzuführen und die bislang uneingeschränkten Parkplätze zeitlich befristet vorzuhalten.

„Mit den Antworten auf unsere Fragen, kann man dann hoffentlich Probleme lösen“, blickt Christian Rütten optimistisch nach vorn.

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