Schwimmsport, Jugendtreff, Flächen und Wirtschaftsförderung

Tönisvorst 3.12.2018

Die Fraktionen von CDU, UWT und FDP ziehen beim Haushalt 2019 an einem Strang. Die Fraktionsvorsitzenden Andreas Hamacher, Christian Rütten (beide CDU), Peter Lambertz (UWT) und Torsten Frick (FDP) haben sich neben der Senkung der Gewerbesteuer „wir wollen Arbeits- und Ausbildungsplätze in Tönisvorst sichern und neue ermöglichen“ und der bürgerfreundlichen Entlastung bei den Straßenausbaubeiträgen „Reduzierung des Anliegeranteils auf das gesetzlich zulässige Minimum“ auf weitere Schwerpunkte für 2019 geeinigt. Der Reihe nach:

Tönisvorst weiterentwickeln

Der vom Volumen größte Posten ist dabei der Vorschlag für den Flächenankauf weitere 500.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Um eine strukturelle und organische Weiterentwicklung der Stadt Tönisvorst zu erreichen wird eine aktive Flächenpolitik angestrebt, so die drei Fraktionen. Eine maßvolle Flächenbevorratung soll ermöglicht werden, um ein nachhaltiges und steuerbares Wachstum der Stadt zu erreichen.

Schwimmen lehren

„Die Anzahl der Nichtschwimmer nimmt seit Jahren zu“, berichtet Torsten Frick von der FDP. Dies wollen CDU, UWT und FDP nicht tatenlos hinnehmen. Deshalb fordern sie eine stärkere Förderung der heimischen Schwimmvereine. Mittelfristiges Ziel: Es soll jedem Tönisvorster Kind die Möglichkeit eröffnen, das Abzeichen „Seepferdchen“ zu erwerben. Bereits heute leisten die Schwimmvereine in der Apfelstadt einen erheblichen Beitrag dazu, dass jedes Kind in Tönisvorst schwimmen lernen könne. Allerdings sei die Nachfrage sehr stark gestiegen und die Schwimmvereine kämen an ihre Kapazitätsgrenzen. „Neben der Ausweitung der Hallenzeiten für die Schwimmvereine wäre ein Zuschuss für die Vereine von erheblicher Bedeutung, um weitere Übungsleiter ausbilden und finanzieren zu können“, erläutert UWT-Fraktionsvorsitzender Peter Lambertz die beantragte Erhöhung um 10.000 Euro.

Soziales Miteinander üben

Die Multifunktionsfläche am Vorster Jugendtreff „Das Wohnzimmer“ soll in 2019 erneuert werden. Hierfür fordern CDU, UWT und FDP, 15.000 Euro bereitzustellen. In der Sitzung des Jugend-, Senioren-, Soziales- und Sport-Ausschusses im Juni hatten die Jugendlichen aus dem Jugendtreff Vorst „Das Wohnzimmer“ ihre Wünsche für einen geeigneten Aufenthaltsort in der Außenanlage vorgestellt. Im Ausschuss waren diese einstimmig nachvollzogen und die Verwaltung mit der Erstellung eines Konzepts beauftragt worden. Damit dieses Konzept nach Fertigstellung möglichst schnell nach Genehmigung der Haushaltssatzung 2019 umgesetzt werden kann, aber auch, um entsprechende Fördermittel des Landes NRW abrufen zu können, beantragen die drei Ratsfraktionen einen entsprechenden Ansatz zu bilden. „Wir müssen hier jetzt Taten folgen lassen“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Rütten.

Neue Gewerbebetriebe ansiedeln

Für die Gewinnung und Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe sollen 50.000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt werden. UWT-Fraktionsvorsitzender Peter Lambertz begründet diesen Vorstoß: „Viele Gewerbegrundstücke befinden sich in Privatbesitz, die Vermarktung der Liegenschaften und damit verbunden die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe gestaltet sich äußerst schwierig. Die Gründe hierfür sind sehr vielschichtig und es bedarf der Unterstützung eines darauf spezialisierten Beratungsunternehmens. Ziel ist, neue Wege einzuschlagen und durch neue Impulse die Vermarktungssituation zu verbessern.“

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