schule im grnen webDrüggen: „Wir müssen nicht jeden Umzugskarton beschließen."

Wenn es nach der CDU-Fraktion geht, sollen die Schulumzüge sehr schnell abgewickelt und seriös durchgeführt werden. „Wir brauchen hier Planungssicherheit und Verlässlichkeit für alle Beteiligten“, macht CDU-Fraktionsvorsitzender Helmut Drüggen unmissverständlich klar. Um dies zu ermöglichen, hat die CDU nun einen Antrag für die kommende Ratssitzung am 20. März gestellt.

Die Christdemokraten möchten die Auftragsvergabe, die im Zusammenhang mit den Schulumzügen stehen, beschleunigen und fordern daher, dass der Rat den Bürgermeister beauftragt, alle erforderlichen Aufträge an den jeweils wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben. Nur über Aufträge in einem Volumen von über 30.000 Euro soll der WiGeLi (Ausschuss für Wirtschaftförderung, Gebäudemanagement und Liegenschaften) entscheiden. Dieser tagt am 27. März unter Vorsitz von Horst von Brechan und wird dann alle bautechnische Planung sowie die Ausführung und gebäudewirtschaftlichen Aspekte und Standards der erforderlichen Baumaßnahmen festlegen und beschließen.

 

Die CDU sieht alle Maßnahmen in Verbindung mit den Schulumzügen als detailliert begründet an. Im Antrag heißt es wörtlich: „An der Notwendigkeit der einzelnen Maßnahmen bestehen seitens der CDU–Fraktion keine Zweifel. Um nach den Umzügen die Weiterführung des ordnungsgemäßen Schulbetriebs zu gewährleisten, sind die entsprechenden Aufträge zeitnah zu vergeben. Zum Teil sind Auftragsvergaben vorher auszuschreiben. Um unnötige Zeitverzögerungen zu vermeiden, bietet sich an, die Verwaltung zu beauftragen bzw. in die Lage zu versetzen, alle zur Umsetzung der einzelnen Maßnahmen notwendigen Schritte unverzüglich in die Wege zu leiten.“ Nicht über jeden Umzugskarton müsse die Politik entscheiden. „Wir setzen den finanziellen Rahmen mit dem Haushalt und der WiGeLi regelt die bautechnische Planung, aber alles andere kann schneller und effizienter von der Verwaltung geleistet werden“, begründet Drüggen den Vorstoß seiner Fraktion. „ Die Zeit des langen Redens muss endlich vorbei sein, jetzt müssen dringend Taten folgen, damit ein ordnungsgemäßer Unterrichtsbetrieb kontinuierlich gesichert wird.“ ergänzt Schulausschussvorsitzende Angelika Hamacher. Tönisvorst ist ein attraktiver Schulstandort und dies wird so bleiben, davon ist die CDU überzeugt. Zu einem attraktiven Bildungsstandort gehörten zwingend Planungssicherheit und Verlässlichkeit für alle Beteiligten.

 

Antrag gemäß § 3 der Geschäftsordnung  -  Umzug der Haupt- und Realschule

 

 

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