2009-06-24 laschenhtteCDU und FDP einig Tönisvorst

„Die SPD scheint schon 60 Tage vor der Wahl im Wahlkampfmodus zu sein“, bemerkt FDP-Fraktionsvorsitzender Thorsten Frick zu den neuen kritischen Äußerungen der SPD an der Verdichtung der Bebauung im Gebiet Laschenhütte. Hintergrund, bereits am 09.10.2013 hatte der Planungsausschuss dem Antrag eines Anwohners entsprochen, auf seinem Grund und Boden ein weiteres Haus errichten zu dürfen.

Gemeinsam mit seinem Kollegen von der CDU, Helmut Drüggen, ist er völlig einig: Im Sinne der Menschen und der Ökologie sei eine sogenannte „Hinterliegerbebauung“ ausgesprochen sinnvoll. Für CDU und FDP geht es darum das Bauen der Kinder auf elterlichen Grundstücken zu ermöglichen. „Es geht darum, Tönisvorstern in Tönisvorst die Chance zu geben, bauen und leben zu können“, unterstreicht Frick. Tönisvorster Familien wollen beide Fraktionen somit in Tönisvorst halten.

 

„Viel Lärm wegen einer ganz minimalen Veränderung“ meint auch Christiane Tille – Gander, Sprecherin der CDU im Planungsauschuss. „Mit dem Beschluss ging es uns darum, die Altanlieger an der Laschenhütte nicht schlechter zu stellen als die Neuanlieger und ein altes Versprechen einzulösen, an der Laschenhütte in begründeten Einzelfällen einer Baulückenschließung zuzustimmen“.

Ökologischer Aspekt

Außerdem: Alle Wohnungsbauexperten raten zu einer Wohnbauverdichtung in bereits bestehenden Siedlungsbereichen. Damit werde der Flächenverbrauch minimiert und eine weitere extensive Flächenversiegelung vermieden. Ein weiteres anknabbern von Grünflächen könne damit vermieden werden.

Rückblick: Eine Erweiterung des Baugebietes Laschenhütte um 35 Wohneinheiten war vor einigen Jahren Thema in der Apfelstadt. Im Wahlkampf 2014 kartet die SPD noch einmal nach, um den seinerzeit von ihr durchgesetzten Bebauungsbeschluss zu rechtfertigen oder um von diesem Beschluss abzulenken. Inzwischen ist die Thematik längst abgeräumt. „Der Flächennutzungsplan schließt in Zukunft einen neuen Bebauungsplan für die Laschenhütte aus. Diese von allen politischen Parteien einmütig mitgetragene Entscheidung wurde dem Land bereits für die Neuaufstellung des Regionalplans mitgeteilt“, erläutert Drüggen und fährt enttäuscht fort: „Die Dampfplauderei einiger Wahlkämpfer, zeugt leider entweder von einem hohen Maß an Unwissenheit oder wahltaktischer Vergesslichkeit.“

Kasernengelände kein Thema

Unmissverständlich und eindeutig zeigen sich beide Fraktionsvorsitzenden beim Thema Bebauung Kasernengelände, Merkwürdig, dass eine Bebauung des Geländes von der SPD wieder ins Spiel gebracht wird. Die Haltung der Stadt ist eindeutig. Der Flächennutzungsplan weist die Flächen als Grünflächen aus. Dies ist im Rat schon lange einstimmig verabschiedet. Dabei soll es bleiben. Gegen Krefelder Absichten dort eine Bebauung zu initiieren, werde die Stadt Tönisvorst Widerstand leisten.

Bild: Google Earth

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