Schlufftrasse 2
Tönisvorst 16.9.2019

Der Ruhrtalradweg, der Donau Radweg oder die Niederrheinroute sind bekannte Radwege mit überörtlicher Bedeutung. Sie zeigen, welche Bedeutung das Fahrrad im Tourismus hat. Allerdings ist Urlaub (leider) nicht der überwiegende Zeitabschnitt im Jahr, sondern der nicht nur graue, sondern oftmals bunte und abwechslungsreiche Alltag. Gerade im Alltag die Rolle des Fahrrads als Verkehrsträger zu stärken, ist ein Anliegen der Tönisvorster CDU-Fraktion. „Wir wollen funktionstüchtige, sichere und moderne innerstädtische Radwege“, formuliert es Fraktionsvorsitzender Christian Rütten auf den Punkt. Tönisvorst sei eine Apfelstadt, aber ganz sicher auch heute schon eine Fahrradstadt. „Diese Stärke Tönisvorsts wollen wir ausbauen“, betont Rütten.

Deshalb haben die heimischen Christdemokraten jetzt gleich zwei Anträge für die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses auf den Weg gebracht. Die CDU fordert ein Radwegekonzept für Tönisvorst und ein Radwegekataster. Aber der Reihe nach: Beim Radwegekonzept geht es darum, den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu erleichtern. Das bedeutet unter anderem Lückenschlüsse im bestehenden Radwegenetz, aber auch die Beruhigung und Sicherung der innerörtlichen Verkehrssituation durch eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs. Das Thema Sicherheit soll bei der Erstellung des Radwegekonzeptes eine große Rolle spielen. Das Ziel der CDU ist eine durchgehend beschilderte und dadurch deutlich sicherere Radverkehrsführung auf den Einkaufswegen, den Schulwegen sowie den Tourismusrouten. Die Gastronomie und das Klima hat die CDU dabei ebenso im Blick. „Wir wünschen uns eine bessere Teilhabe der heimischen Gastronomie am Fahrradtourismusboom“, sagt CDU-Ausschusssprecher Christian Rütten. Das könne möglicherweise über eine veränderte Wegeführung oder verbesserte Ausschilderung der heimischen Cafés und Lokale erreicht werden. Fahrradfahren ist klimafreundlich. Ein weiteres Ziel der CDU ist ein verringerter Ausstoß von CO2. Fakt: jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, reduziert den Tönisvorster CO2-Ausstoß durchschnittlich um 144 g.

Der zweite CDU-Antrag fordert ein Radwegekataster. Hierdurch soll eine langfristige Planung ermöglicht werden. „Wenn wir die Zustände der Radwege kennen, wissen wir, welche Finanzmittel wir mittelfristig bereitstellen müssen“, ergänzt sein CDU-Ausschusskollege Alexander Decher. Letztlich soll mit dieser Vorgehensweise eine Qualitätssteigerung der Radwege erreicht werden. „Durch die Qualitätssteigerung wird die Attraktivität gesteigert. Ziel ist: Die Bereitschaft des Einzelnen aufs Fahrrad umzusteigen zu erhöhen“, unterstreicht Decher die Position der heimischen CDU-Fraktion. Am 1. Oktober werden die Anträge im Bau-, Energie-, Verkehrs- und Umweltausschuss beraten.

Tille Gander ChristianeRuetten ChristianRütten: "Outdoor-Anlagen müssen angepasst werden!"

Tönisvorst 17.9.2019.

Der Sommer 2019 ist allen noch in guter Erinnerung. Hitzerekorde wurden Ende Juli gebrochen und auch sonst war der Sommer aus Sicht der Wetterexperten überdurchschnittlich warm und trocken. Gerade die Hitze um 40 Grad ließ das gesellschaftliche Leben im Land in einen Ermattungszustand fallen. Es wurden nur Schritte gemacht, die unabwendbar waren und ein längerer Aufenthalt im Freien wurde tunlichst vermieden. Schwierig besonders für Kinder und Jugendliche, denn gerade für sie soll die Ferien- und Sommerzeit eigentlich die schönste Zeit im Jahr sein.

Die CDU-Fraktion möchte für zukünftige Hitzeperioden zumindest ein wenig vorsorgen und gerade die für Kinder und Jugendlichen wichtigen Spielplätze der Stadt mit einem Hitzeschutz versehen. Die Spielplätze in Tönisvorst beispielsweise der Spielplatz am Pastorswall erfreuen sich gerade in der Sommerzeit hoher Beliebtheit bei Kindern und Eltern. Allerdings sind viele Kinder trotz ausreichendem Hautschutz durch Sonnencremes oder Kleidung hier einer starken Sonneneinwirkung ausgesetzt. Das kann aufgrund der noch zarten Schädeldecke und oftmals kindlich dünnerem Haar schneller zu einem Sonnenstich oder gar Hitzeschlag führen.

„Bei 40 Grad schon im Schatten, spielt niemand mehr auf sonnenüberfluteten Spielplätzen“, hat CDU-Ratsfrau und stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Tille-Gander beobachtet. Die Christdemokraten haben die Sicherheit und Gesundheit von Eltern und Kindern im Blick. Ein Antrag der CDU für die nächste Sitzung des Bau-, Energie-, Verkehrs- und Umweltausschusses (BEVU) unter der Überschrift „Verbesserung des Hitzeschutzes auf Kinderspielplätzen“ soll Verbesserungen bringen. Die heimischen Christdemokraten möchten die Verwaltung mit einer Prüfung beauftragen. Dabei soll sie zunächst Kinderspielplatzstandorte identifizieren, an denen eine Verbesserung des Hitzeschutzes erforderlich ist und machbar erscheint. Im 2. Schritt sollen Maßnahmenvorschläge für einen besseren Sonnenschutz folgen, wie z.B. Bepflanzungen oder Sonnensegel und die entsprechenden Kosten benannt werden. Zudem wird der Blick auf neue Spielplätze gelenkt, denn die Verwaltung soll ebenfalls prüfen, wie bei künftigen Neuplanungen von Kinderspielplätzen ein effektiver Hitzeschutz von Beginn an eingeplant werden kann. „Wir müssen unsere Outdoor-Anlagen den Veränderungen anpassen, um sie dauerhaft nutzbar zu halten“, formuliert CDU-Ausschusssprecher und Fraktionsvorsitzender Christian Rütten das Ziel der Union mit diesem Antrag.

Am Dienstag, 1. Oktober tritt der Ausschuss zusammen und wird über den Antrag beraten.

2019 09 03 Besichtigung Rettungswache
„Haben die Sicherheit im Notfall deutlich verbessert.“

Tönisvorst 3.9.2019

„Die Sicherheit der Menschen wurde in Rekordzeit verbessert“, freut sich CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Rütten über die neue Rettungswache auf dem ehemaligen Van-Haag-Gelände am Tempelsweg. Grund genug für die Tönisvorster CDU, einen Ortstermin zu machen und die neue Rettungswache des Kreises in Augenschein zu nehmen. Hintergrund: Der Rettungsdienstbedarfsplan hatte belegt, dass die vorgesehene Hilfsfrist in der Notfallrettung nicht überall und zu jeder Zeit im Tönisvorster Stadtgebiet eingehalten werden konnte. Das Amt für Bevölkerungsschutz des Kreises handelte umgehend. In gut sechs Monaten ging es flott voran: Übernahme der Trägerschaft für eine Interimswache in der Apfelstadt, neue Gebäude anmieten, Bestellung von Ausrüstung und Ausstattung und die unbefristete Einstellung von Personal. „Der Kreis hat sehr zügig und geräuschlos gearbeitet. Ein großes Dankeschön geht an Landrat Andreas Coenen und seine Mitarbeiter“,zeigte sich Rütten bei der Besichtigung hocherfreut über das schnelle Handeln der Verwaltung.

Am Montag führte Kreisbrandmeister Rainer Höckels die heimischen Christdemokraten durch die neue Rettungswache. Dabei erfuhren die Kommunalpolitiker, dass die neuen Fahrzeuge im ersten Quartal 2020 geliefert werden. Bis dahin wird mit Leihfahrzeugen gearbeitet. „Viel wichtiger als die Beschaffung der Fahrzeuge war für uns, gutes Personal zu bekommen“, so Rütten. Zum Glück sei es gelungen, fachlich sehr fähige Personen zu finden. Übrigens: Die kreisweite Rettungsdienstfortbildung wird zukünftig auch am Standort Tönisvorst stattfinden. Fazit des Besuches: Die Sicherheit im Notfall ist in Tönisvorst durch den Interimsstandort deutlich verbessert worden.

Wasserturm
CDU nimmt Verwaltung gegen SPD-Vorwürfe in Schutz

Tönisvorst 23.8.2019

„Wir haben die Stellungnahme des Planungsausschussvorsitzenden mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen“, äußert sich CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Hamacher und mutmaßt über die Gründe der Äußerungen des SPD-Mannes: „Vielleicht war die Sommerpause für ihn zu lang, die Hitze zu groß oder der Urlaub zu kurz.“ Was war passiert? Hans Joachim Kremser ist SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des Planungsausschusses der Stadt Tönisvorst. In dieser Funktion setzte er am 05.08.2019 um 19:29 Uhr einen Post ab, in dem es wörtlich heißt „Vor gefühlt acht Jahren oder mehr wollte man sich ebenso in der Verwaltungsspitze mit der Verlagerung der Wasserrechte beschäftigen, nix ist da bis heute passiert.“

Die heimische CDU nimmt die Verwaltung um Bürgermeister Thomas Goßen gegen den Vorwurf der Untätigkeit in Schutz. „Offenbar hat der SPD-Mann in der letzten Ratssitzung nicht gut aufgepasst“, meint Hamacher, denn dort sei das Thema Wasserrechte im nichtöffentlichen Teil beraten und behandelt worden. Die Bürger würden von Kremser also wider besseren Wissens falsch informiert. Gerade die CDU habe sich in den letzten Jahren mit den Chancen und Risiken der Fortführung der bestehenden Wasserförderung in Tönisvorst nach 2023 beschäftigt. Der Stadtrat hat inzwischen Beschlüsse auf den Weg gebracht. „Beim Thema Wasser sind Falschinformationen absolut fehl am Platz“, mahnt Hamacher seinen SPD-Ratskollegen zu mehr Seriosität und Solidität bei seinen Facebook- Posts. Dieses sensible Thema verdiene eine 100-prozentige Wahrhaftigkeit. Natürlich sei die bestehende Wasserschutzzone ein Hemmschuh für die gewerbliche Entwicklung.

Für die CDU ist aber glasklar, dass eine Aufgabe der Wasserförderung keine Alternative darstellt. Der Grundwasserstand in Tönisvorst sei jetzt schon häufig problematisch. Bauherren, Architekten und Bürger in St. Tönis und Vorst erfahren das immer wieder: Schwierigkeiten beim Bau durch Grundwasser oder eben auch nasse Keller und sogar Wasser im Keller. „Auf die Wasserförderung kann man zum Schutz der Bürger nicht verzichten“, betont Hamacher.

Jugendtreff Vorst Aussengelaende
Land übernimmt 90 Prozent für die Neugestaltung des Jugendtreffs in Vorst

Düsseldorf 17.7.2919

Pressemitteilung der CDU-Landtagsabgeordneten Britta Oellers

Es ist ein guter Tag für Tönisvorst, denn das Land hat die von der Stadt beantragte Förderung für die Neugestaltung des Außengeländes am Jugendtreff in Vorst zugesagt. Damit übernimmt das Land 90 Prozent der Kosten. Von den veranschlagten 377.000 Euro sind dies 342.000 Euro, mit denen das Land die Maßnahme fördert. Vorangegangen war eine große Beteiligungsaktion der Jugendlichen im Jugendtreff „Das Wohnzimmer“ in Vorst. Bemängelt wurde dabei von den Jugendlichen insbesondere die unattraktiven Außenflächen. Die Jugendlichen warben dabei mit einem selbstgedrehten Film für eine Multifunktionsfläche mit geeigneten Sitzmöglichkeiten, Hockeyfeld und Scater- Anlage. sowie Tischtennisplatten. Die Planung der Neugestaltung sieht dabei auch einen stärkeren Lärmschutz vor, der durch eine Grünanlage umgesetzt werden soll. Dass das Land nun 90 Prozent der Kosten übernimmt geht nicht zuletzt auch auf die Unterstützung der heimischen Landtagsabgeordneten Britta Oellers zurück.

Bei einem Besuch im Jugendtreff in Vorst erfuhr die Landtagsabgeordnete von den Sorgen der Jugendlichen. Auf Landesebene setzte Oellers sich dann für die Jugendlichen ein und gab den Hinweis zum Förderprogramm „Soziale Integration im Quartier“. Für die Stadt Tönisvorst ist die kräftige Unterstützung ein Hauptgewinn: „Ich freue mich sehr, dass mit den zur Verfügung gestellten Mittel die rasche Umsetzung nun erfolgen kann. Den Grundstein haben CDU, FDP und UWT in ihrem gemeinsamen Haushaltsantrag gelegt. Mein Dank gilt auch der Stadtverwaltung Tönisvorst und meiner Fraktion vor Ort für die gute Zusammenarbeit“, so die Landtagsabgeordnete.

Hintergrund: An der Finanzierung der Städtebauförderung und des Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier“ beteiligen sich die Europäische Union mit rund 78,7 Millionen Euro, der Bund mit rund 191 Millionen Euro, das Land Nordrhein- Westfalen mit 196,8 Millionen Euro; die kommunalen Eigenanteile belaufen sich insgesamt auf rund 140 Millionen Euro. Damit können 302 Projekte mit zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von insgesamt 606,5 Millionen Euro umgesetzt werden.

 

Hierzu der Kommentar des Fraktionsvorstands der CDU Tönisvorst:

Wir freuen uns sehr, dass sich die Arbeit der Jugendlichen vom Jugendtreff Vorst "Das Wohnzimmer" für die Gestaltung des Außengeländes gelohnt hat. Das Projekt wurde von den Jugendlichen im Juni 2018 den Mitgliedern des Ausschusses für Jugend, Senioren, Soziales und Sport vorgestellt, im Februar 2019 beschlossen und nun steht auch fest, dass die geschätzten Kosten in Höhe von ca. 376.000 € zu 90 % vom Land finanziert werden. Unser Versprechen an die Jugendlichen wurde gehalten!

Wir bedanken uns bei der FDP Tönisvorst und der UWT Tönisvorst, die diesen Antrag mit uns gemeinsam für die Haushaltsberatungen 2019 gestellt haben.

Bild oben: Anhang zur Ratsvorlage 17/2019 der Stadt Tönisvorst

Radweg Schlufftrasse Ende 1
CDU fordert Prüfung der Schlufftrasse und viel Sicherheit

Tönisvorst 3.7.2019

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das Fahrrad für den Weg zur Arbeit, zum Sport und zum Ausflug mit der Familie. Denn Radfahren punktet in mancherlei Hinsicht: Es ist umweltfreundlich, fördert die Gesundheit und bringt auf kurzen Strecken oft Zeitersparnisse mit sich. Kurz: Radfahren liegt im Trend. „Das Fahrrad bietet viele Vorteile“, weiß auch CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Rütten und will in der Apfelstadt diese Vorteile noch stärker nutzen. Fahrradfreundlich zu sein ist also auch ein wichtiger Standortfaktor für Städte und Gemeinden. Städteumfragen belegen, dass Städte, Gemeinden und Regionen mit hohen Radverkehrsanteilen als besonders attraktiv und lebenswert empfunden werden.

Die CDU-Fraktion im Tönisvorster Stadtrat setzt sich seit Jahren für den Ausbau des heimischen Fahrradwegenetzes ein. „Gerade der Aspekt der Verkehrssicherheit ist uns dabei ein großes Anliegen“, so Rütten. Erneut gibt die heimische CDU bei der Weiterentwicklung des Fahrradwegenetzes einen wichtigen Impuls. Die CDU fordert, die Verbindung von Vorst nach St. Tönis zu verbessern und zu prüfen, ob auf der alten Schlufftrasse ein Fahrradweg eingerichtet werden kann und wie dann die Düsseldorfer Straße für Radfahrer sicher zu queren ist. „Hier müssen die Fachleute der Stadtverwaltung einen Blick drauf werfen“, erhoffen sich die Christdemokraten von der Verwaltung eine ausgereifte Expertise. Auf der Grundlage von Daten, Zahlen und Fakten soll dann eine Entscheidung getroffen werden. „Vorst und St. Tönis fahrradtechnisch enger aneinander binden und dazu ein hohes Maß an Verkehrssicherheit zu bieten wäre großartig“, ergänzt CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Hamacher. Ein neuer Fahrradweg könnte Schülern und Berufstätigen des Gewerbegebietes Tackheide zu Gute kommen. Der Antrag der CDU wird in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Energie, Verkehr und Umwelt Anfang September beraten. Die CDU schlägt zur Finanzierung die Fördertöpfe von Bund „Nationaler Klimaschutz“ und Land „Bürgerradwege in NRW“ in den Blick zu nehmen und wenn möglich anzuzapfen.

Übrigens: Auf alten Bahntrassen Fahrradwege anzulegen ist nicht neu. Auch in Tönisvorst gibt es bereits die Strecke Viersen – Tönisvorst. Der BahnRadweg Kreis Viersen verknüpft seit dem 24. Juni 2012 die Bahntrassenwege im Kreisgebiet zu einer 125 km langen, wegweisend beschilderten Rundroute. „Wir sollten Tönisvorst noch fahrradfreundlicher machen und jetzt Taten folgen lassen“, fordert Christian Rütten.

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