Einsamkeit
Tönisvorst, 18. Juni 2024

„Einsamkeit verbunden mit sozialer Isolation wird zur größten Volkskrankheit im Land“, stellt Thomas Kroschwald, Stadtvorsitzender der Senioren-Union in Tönisvorst, fest und ergänzt, es sei gesellschaftliche Aufgabe, dieses Alt und Jung umfassende Problem zu lösen. Hierzu bedürfe es umfassender politischer Strategien und konkreter Maßnahmen in Bund, Ländern und Kommunen.

Die Senioren-Union Tönisvorst will im Rahmen der Daseinsvorsorge auf kommunaler Ebene, dass z.B. der Aufbau von Treffpunkten in Nachbarschafts- und Vereinsinitiativen stärker – auch finanziell – unterstützt wird. „Daseinsvorsorge muss Begegnungsmöglichkeiten, Mehrgenerationenhäuser, Seniorentreffs und ähnliches fördern, um durch soziale Aktivitäten ein lebendiges Miteinander der Generationen zu erreichen“, so Thomas Kroschwald.

Hierzu gehöre auch die Förderung von kulturellen und sportlichen Angeboten sowie die Einrichtung von Besuchsdiensten, Telefon-Hotlines, Erhalt der Mobilität sowie Freizeitaktivitäten. Soziale Integration, ein achtsames Miteinander und nachbarschaftliche Solidarität könnten Einsamkeit vorbeugen bzw. verhindern.

Zu den Forderungen der Senioren-Union in Tönisvorst gehört außerdem die Schaffung von Seniorenämtern - ähnlich den Jugendämtern - auf kommunaler Basis, die sich dann um besondere Probleme der älteren Generation kümmern. Die Erweiterung der regionalen Stützpunkte und des ambulanten Pflegedienstes durch psychosoziale Fachkräfte ist ein weiteres Anliegen der CDU-Senioren.

Foto: CDU / Tobias Koch

Pflege
Tönisvorst, 28. Mai 2024

Der Bundesgesundheitsminister hat mit der prognostizierten Zahl von 360.000 einen „explosionsartigen“ Anstieg der Pflegebedürftigen bekannt gemacht. Die Zunahme sei 2023 stärker als erwartet gestiegen. Lauterbach kündigte zugleich an, dass in der Folge das Leistungsniveau der Pflege mit dem jetzigen Beitragssystem nicht erhalten werden könne.

„Aber anstatt unverzüglich an die Bewältigung des Problems heranzugehen, geht der Minister davon aus, dass in dieser Legislaturperiode eine Lösung wahrscheinlich nicht mehr erreicht werden könne“, bemängelt Thomas Kroschwald, Stadtvorsitzender der Senioren-Union in Tönisvorst. „Die Feststellung Lauterbachs, eine Einigung innerhalb des Regierungsbündnisses sei wegen der zu unterschiedlichen Ansichten der Koalitionspartner nicht zu schaffen, kommt einer Bankrotterklärung der Regierungspolitik gleich – und das nicht nur auf diesem Sektor“. Im Interesse der Betroffenen müsse dieses Problem sofort und umfassend angegangen werden , sagt Thomas Kroschwald.

Die Senioren-Union verweist in diesem Zusammenhang auf das jüngst verabschiedete Grundsatzprogramm der CDU, nach welchem Finanzierungslücken durch bezahlbare Pflegezusatzversicherungen und mehr Eigenvorsorge geschlossen werden sollen.

Foto: Markus Schwarze

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Stefan Berger zu Gast bei der Senioren Union Tönisvorst

Tönisvorst, 19. April 2024

Die Europäische Union (EU) und deren Vorgängerorganisationen (Montanunion, EWG) sind seit über 70 Jahren der Garant für Frieden, Freiheit und Wohlstand in Europa. An diesen Grundpfeilern sowie am freien Waren- und Reiseverkehr und an der Rechtsstaatlichkeit versuchen einige Parteien und Staaten zu rütteln.

Damit die EU nicht zu wackeln beginnt und auch in Zukunft auf globalem Parkett ein verlässlicher Partner bleibt, dazu warb unser Europaabgeordneter für den Niederrhein, Stefan Berger (CDU), bei einem politischen Frühstück der Senioren Union Tönisvorst.

„Gehen Sie wählen und unterstützen Sie die CDU, die weiterhin für ein starkes, demokratisches Europa einsteht.“

 

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 Volles Haus im Parteibüro   Niederrheinische Kaffeetafel

Canabis
Tönisvorst, 10. März 2024

„Gründervater einer neuen Kifferszene" ...

... mit diesen drastischen Worten etikettiert Timo Sorge, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, den amtierenden Gesundheitsminister Lauterbach. „Diesen deutlichen Worten können wir uns nur anschließen. Wir machen uns als Eltern- und Großelterngeneration ernsthafte Sorgen um den Kinder- und Jugendschutz in Deutschland“, sagt Thomas Kroschwald, der Stadtvorsitzende der Senioren-Union in Tönisvorst.

Wer so - wie jetzt geschehen - die Warnungen von fachkundigen Medizinern und Experten in den Wind schlage, handele verantwortungslos und nehme gesundheitliche Schäden, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, bewusst in Kauf, schreiben die CDU-Senioren in einer Pressemitteilung.

„Die geplanten Grenzen zum Besitz von Cannabis erleichtern nicht nur das Geschäft der Dealer, sondern verhindern in der Praxis eine Eindämmung des Handels mit der Einstiegsdroge, heißt es bei der Senioren-Union in Tönisvorst. „Statt Freigabe von Cannabis brauchen wir breit angelegte Kampagnen zur Vorbeugungs- und Suchtberatung“, ergänzt Thomas Kroschwald die Stellungnahme der Senioren-Union.

Yvonne Magwas, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, zur Cannabislalisierung

Barrierefreie Wohnung co2online
Tönisvorst, 14. Februar 2024

Nur rund drei Prozent der 41 Millionen Wohnungen in Deutschland haben einen altersgerechten Standard: Vor diesem Hintergrund übt die Senioren-Union Tönisvorst harte Kritik an dem vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen verfügten Antragsstopp für das Programm "Altersgerecht umbauen".

„Der Bedarf ist immens. Fast 3 Millionen barrierefreie Wohnungen werden künftig benötigt, dem steht derzeit ein Angebot von aktuell rd. 600.000 Einheiten gegenüber“, stellt Thomas Kroschwald, Stadtvorsitzender der Senioren-Union in Tönisvorst fest und fügt hinzu: „Das beweist, wie schlecht der Wohnungsmarkt auf die Alterung der Gesellschaft vorbereitet ist.“

„Jetzt Geld ausgerechnet bei den Älteren einsparen zu wollen, geht gar nicht. Gerade die Fördermöglichkeiten über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben zum Bau bzw. Umbau bezahlbarer, altersgerechter Wohnungen geführt. Viele Ältere konnten so im gewohnten Umfeld wohnen bleiben und oft wurde so ein Umzug in Alten- und Pflegeeinrichtungen vermieden. Über 23.000 bewilligte Anträge im Jahr 2023 zeigen die Wirksamkeit des jetzt gestoppten Programms“, sagt Thomas Kroschwald und fordert nachdrücklich die Fortsetzung der KfW-Förderung.

Foto und weitere Information: co2online (gemeinnützige Beratungsgesellschaft)

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